Vita

Christian Wenger (Jahrgang 47) lebt in der Alta Langa im Piemont, wo er eigenen Wein anbaut und in Hamburg. Er schrieb viele Jahre über Wein für die Financial Times, Stern, Feinschmecker, Alles über Wein u.a. Parallel betrieb er das W+P Büro für Kommunikation, Hamburg, spezialisiert auf ganzheitliche Corporate Identity, Strategien, Konzepte, Projekte für Unternehmen, Medien und Märkte. U. a. für Schweizer Rück, Deutsche Börse, Fraunhofer Gesellschaft. Davor Studium der Germanistik und Soziologie, Redakteur bei DIE ZEIT und ZEITMagazin, Vorstandsassistent und Objektmanager bei Gruner+Jahr, Verlagsleiter und Geschäftsführer bei WIRTSCHAFTSWOCHE, Düssseldorf, MANAGER MAGAZIN und DER SPIEGEL, Hamburg.

Christian Wenger, Studies of Literature and Sociology, is Wine Writer for „Stern”, „Financial Times”, „Süddeutsche Zeitung”,”Der Feinschmecker” and „winedine.de” Member of FIJEV International Federation of Wine and Spirits Writers, Slow Food. Christian lives in Piemonte and Hamburg and loves Nebbiolo and all good sparklings.

WINEDINE

Christian Wenger über Weine, Weinproduzenten, Restaurants & Hotels und Kulinarisches

Der Weinschreiber wünscht sich zu Weihnachten

18. Dezember 2009, 10:53 Uhr
  • – mehr glasweisen Ausschank von guten Weinen in korrekter Temperierung
  • – dass die Glaskultur zunimmt. Privat, und vor allem in Restaurants
  • – mehr Weinkarten, die nach Weintypen, d.h. nach Geschmack sortiert sind
  • – mehr Rückenetiketten mit den wichtigsten Angaben zu Wein und Süsse
  • – weiterer Vormarsch erstklassiger Winzerchampagner auch in Deutschland
  • – korkfreie Weinverschlüsse und aufgeschlossene Weintrinker ohne Nostalgie
  • – Comeback von Sherry, Port und Madeira
  • – mehr Weintrinker, die für eine Flasche mehr als 5 Euro auszugeben bereit sind

und in 2010 (möglichst) keine

  • – Weinjournalisten, die einen 2,99 Euro-Wein beschreiben wie einen für 300
  • – Wein-Clubs von Zeitungen/Zeitschriften, die nur getarnte Anzeigen sind
  • – Gastronomen, die Rotweine immer noch bei „Zimmertemperatur” ausschenken
  • – Händler, die viele Wein-Namen kennen und nichts darüber wissen
  • – weitere Zunahme feinherber (restsüsser) Weine deutscher Herkunft
  • – Drei-Euro-Weine, die über Tausende von Kilometern herangeschafft werden
  • – Experimente mit exotischen Rebsorten um den Verlust von Identität und Eigenart
  • – Champagner-Fantasiemarken aus täglich wechselnden dubiosen Ankäufen