WINEDINE

Christian Wenger über Weine, Weinproduzenten, Restaurants & Hotels und Kulinarisches

Weinkeller und WeinkellerRechner

Weinkeller und WeinkellerRechner©

Ist ein geeigneter Keller vorhanden, macht es Sinn, dort neben den klassischen Lagerweinen auch die einfachen Jahresweine und kurzlebige Nicht-Lagerweine zu bevorraten. Wer keinen Weinkeller hat, aber ausreichend Platz, um sich einen zu bauen, wird sinnvollerweise auch darauf achten, dass die räumlichen Verhältnisse und die Grundtemperatur sowohl für weiße Weine wie für rote geeignet ist. Wer weder einen Keller noch einen geeigneten Raum hat, um einen zu bauen, wird nur mit einem oder mehreren Weinklimaschränken eine brauchbare Lösung schaffen können. Unabhängig von den Lagermöglichkeiten muss man sich Gedanken machen über den Inhalt und die Konfiguration eines Lagerbestandes. Hier hilft der WeinkellerRechner© von winedine weiter.

Weinkellerbau und -einrichtung: Bezugsquellen

Wieviel Wein von welchem Stil und Typ soll in den Weinkeller? Der WeinkellerRechner© führt in 3 Schritten zum massgeschneiderten Weinvorrat. Der Jahreskonsum eines Weines wird mit einem Faktor multipliziert, der sich an der maximalen Haltbarkeit orientiert, diesen aus Gründen der Risikominimierung jedoch nicht ausreizt. Das ergibt den Bestand oder Vorrat für jede Kategorie – ersteinmal unabhängig davon, ob der Keller schrittweise über mehrere Jahre oder auf einmal aufgebaut wird. Beträgt dieser Faktor beispielsweise 6, ist damit gemeint, dass von diesem Wein mindestens der sechsfache Jahresverbrauch in sechs unterschiedlichen Jahrgängen vorhanden sein sollte. Dass ältere Jahrgänge, wenn sie überhaupt noch erhältlich sind, leider meist zu stolzen Preisen beschafft werden müssen, ist die andere, eher bittere Seite eines Weinkellers. Der Bestand bleibt logischerweise nur konstant, wenn die über das Jahr konsumierten Weine nachgekauft bzw. bei den Lang-Lagerweinen die ausgetrunkenen ältesten Jahrgänge durch den jeweils neuesten ersetzt werden.

Hier geht es zum Weinkellerrechner.